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Steigender Kaffeeverbrauch in Deutschland


Trotz steigender Kaffeepreise ist auch der Konsum des Getränkes in Deutschland innerhalb der letzten 50 Jahre stetig angestiegen. Der Kaffeeverbrauch in Deutschland liegt im Schnitt bei 150 Liter pro Kopf und Jahr, somit ist Kaffee das mit Abstand beliebteste Getränk der Deutschen. Und auch wenn Deutschland nach den USA und Brasilien der drittgrößte Importeur von Kaffee ist, so erfreut sich das schwarze Heißgetränk auch in so ziemlich jedem anderen Land dieser Erde großer und stetig steigender Beliebtheit. Kein Wunder also, [dass Kaffeeimporte] auch so einen großen und wichtigen wirtschaftlichen Faktor darstellen: nach Erdöl ist Kaffee der zweitwichtigste Rohstoff des Welthandels. Ursprünglich stammt der Kaffeebaum aus Äthiopien. Der Legende nach sollen es weidende Ziegen gewesen sein, die sich als erstes an der aufmunternden Wirkung der Früchte der dort wild wachsenden Kaffeebäume erfreut haben. Die Menschen wurden erst durch Zufall auf das einzigartige Aroma des Kaffees aufmerksam, als die äthiopischen Wälder in Brand gerieten und den Ziegenhirten der verführerische Duft frisch gerösteten Kaffees in die Nasen drang. Um ca. 1400 n. Chr. kam der Kaffee dann nach Arabien und die Türken brachten ihn schließlich nach Europa. Bereits im 17. Jahrhundert entstanden in europäischen Großstädten die ersten Kaffeehäuser, in denen die Menschen sich für den Genuss des belebenden schwarzen Getränkes in angenehmer Atmosphäre aufhalten konnten. Um das Jahr 1670 herum legten die Holländer, die dem Genuss von Kaffee von Beginn an sehr zugetan waren, die ersten Kaffeeplantagen auf Java in Südostasien an, im Laufe der Jahrzehnte verlagerten sich die Hauptanbaugebiete für Kaffee jedoch zum größten Teil nach Südamerika und auch Afrika.


Allgemein
15. März 2017